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Gisela Ziegltrum Die Feldenkrais Methode |
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Moshe Feldenkrais (Autobiographie) 1904: geboren am 6. Mai in Slawuta (Rußland). 1918: verläßt seine Familie, geht nach Palästina, beteiligt sich als Pionier am Aufbau von Tel Aviv, lernt Jiu-Jitsu, israelische Armee. 1928-40: in Paris, Studium der Mechanik und Elektrotechnik an der Ecole des Travaux Publics, anschließend Studium der Physik an der Sorbonne. 1933: promoviert als Klassenbester zum Diplom-Ingenieur, lernt Judo. 1933-40: wissenschaftlicher Mitarbeiter am Radon Institut, baut und betreut Hochspannungsapparate für Joliot-Curie, der mit seiner Frau 1935 den Nobelpreis für atomare Grundlagenforschung erhält. 1934: Gründer und Leiter des ersten Judoclubs Frankreichs. 1936: Schwarzer Gürtel, als erster Europäer. 1938: ABC des Judo, in Paris veröffentlicht. 1940: im Herbst wird Feldenkrais mit einem Koffer mit geheimen Dokumenten aus dem Radium Institut, für die französische Exilregierung bestimmt, nach England geschickt. 1940-46: Wissenschaftsoffizier in der Versuchsabteilung für U-Boot-Abwehr in Fairlie, Westschottland, Feldenkrais arbeitet vor allem an seiner Dissertation, unterrichtet Judo und entwickelt einen eigenen Bewegungsunterricht. Eine Knieverletzung wird zum Ausgangspunkt seiner zukünftigen Forschungen. 1943: beschäftigt sich mit dem Zusammenhang physiologischer Vorgänge mit Denk- und Gefühlsprozessen in einer Vorlesungsreihe. 1945: promoviert zum Doktor der Naturwissenschaften an der Sorbonne, Dissertation über Hochspannungsmessungen, höchste Auszeichnung. 1947: schreibt an zwei komplementären Büchern Body and mature behaviour (Der Weg zum reifen Selbst) und The potent self (Das starke Selbst), in denen er die Grundlagen seiner Methode darstellt. 1949: Rückkehr nach Israel als Leiter der Elektronikabteilung des Verteidigungsministeriums. ab 1952 widmet sich ausschließlich der Ausübung und weiteren Entwicklung seiner Methode. 1968: weiteres Buch: ( Der aufrechte Gang), Bewußtheit durch Bewegung Erster Ausbildungskurs in Tel Aviv mit 13 Schülern 1972: weiteres Buch: Entdeckung des Selbstverständlichen, New York. 1972-73: Feldenkrais unterrichtet jeweils einen Monat in Esalen, Kalifornien; arbeitet in Einzelsitzungen mit Schwerstbehinderten, nennt seine Einzelarbeit Funktionale Integration. 1975: Gastprofessor am Institut für Humanistische Psychologie in San Francisco, Zweiter Ausbildungskurs mit 65 Schülern in S.F. 1977: weiteres Buch: Abenteuer im Dschungel des Gehirns, Der Fall Doris New York. 1980: Beginn einer dritten Ausbildung in Amherst, Massachusetts. 1981: Feldenkrais erleidet einen Gehirnschlag, von dem er sich nicht mehr gänzlich erholt. Er ernennt seine langjährigen Assistenten zu Trainern, die die Ausbildung und Entwicklung weiterführen. 1984: Feldenkrais stirbt am 2. Juli zu Hause in Tel Aviv. |
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